Dettinger Biker über Pfingsten aktiv

Die Mountainbiker des TSV Dettingen waren am Pfingstwochenende bei den verschiedensten Rennen dabei. Beim Weltcuprennen in Albstadt mit Marathon und dem Bundesnachwuchssichtungsrennen im hessischen Gedern waren die Dettinger am Start.

Den Auftakt machte der Marathon in Albstadt. Simon Tilgner startete zusammen mit Ralf Kalestra in der Generationenwertung, bei der zwischen den beiden Teammitgliedern mindestens 20 Jahre Altersunterschied sein müssen. Im Rennen mussten sie lange Zeit Führungsarbeit im Kampf um Platz drei leisten, um dann im Zielsprint noch überholt zu werden und mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen mussten. Stefan Tilgner und Sandra Kalestra wurden durch einen Plattfuß aufgehalten und erreichten den 29 Platz.
Johannes Frey war über 23 km am Start und überquerte als Zweiter seiner Altersklasse die Ziellinie in Albstadt.
Sarah Bauer startete erstmals bei einem Weltcuprennen. Im Deutschland- Trikot erreichte sie einen starken neunten Platz in der Klasse U19. Die beiden Bulls- Fahrer Martin Frey und Marcus Nicolai starteten beim Weltcuprennen in der Klasse U23. Beim Sieg von Markus Schulte- Lünzum mussten die Beiden weit hinten starten. Martin Frey wurde als 67. gewertet. Marcus Nicolaí wurde in der vorletzten Runde von der Rennleitung wegen Überrundungsgefahr aus dem Rennen genommen und als 89. gewertet. Selbstkritisch meinte er: “Ich habe mir nicht allzu viel ausgerechnet, aber dass es so schlecht laufen würde, habe ich doch nicht erwartet”, bevor er mit dem Rad zum Ausfahren rollte.
Anna-Lena Nicolai maß sich beim Sichtungsrennen in Gedern mit den besten deutschen Nachwuchsfahrern. Nach Dauerregen in der Nacht war die Trial- Strecke sehr schwierig und rutschig geworden. Im ersten Abschnitt verschenkte Anna-Lena Nicolai einen Punkt leichtsinnig, was ihr den dritten Platz kostete. Trotzdem konnte sie mit dem erreichten fünften Platz zufrieden sein. Im Rennen stürzte direkt vor ihr eine Fahrerin, und konnte nicht mehr ausweichen. Sie stürzte ebenfalls und musste kurz darauf das Rennen aufgrund starker Schmerzen in der Schulter aufgeben.

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Freud und Leid bei den Dettinger Bikern (U11 / U16 / U23)

Am Wochenende konnten die jüngeren Fahrer des TSV Dettingen ihre Rennen mit guten Platzierungen beenden, Marcus Nicolai hingegen beendete das Rennen bei der Europameisterschaft nach einem Defekt vorzeitig.

Jakob Stanger unJakob1_Waibstadtd Luca Girke starteten beim LBS- Cup in Waibstadt. Für Jakob Stanger in der Klasse U11 stand zunächst ein Technikparcours auf dem Zeitplan. Auf der anspruchsvollen Strecke erkämpfter er sich mit einer fehlerfreien Fahrt den vierten Startplatz für das Rennen. Im Rennen zeigte Jakob Stanger dann ein großes Kämpferherz. Auf der durch den Regen aufgeweichten Strecke konnte er in jeder Runde noch einen Fahrer überholen und beendete als Zweiter von 23 Startern das Rennen. Damit erreichte er zum zweiten Mal in der noch jungen Saison einen Podestplatz und darf mit der gezeigten starken Leistung sJakob2_Waibstadtehr zufrieden sein. Luca Girke musste in der Klasse U15 im strömenden Regen seinen Technikwettbewerb absolvieren. Aus dem Trial konnte er auf den rutschigen Hindernissen nur einen Punkt mitnehmen. Besser lief es im Slalom für ihn, dort erreichte er nach einer starken Fahrt vier von fünf möglichen Punkten. Trotzdem reichte es fürs Rennen nur zu einem hinteren Startplatz. Bei zum Teil sintflutartigen Regenfällen kämpfte sich Luca Girke durch die Strecke und erreichte den 16. Platz in der Tageswertung.

Luca

Enttäuscht verließ Marcus Nicolai die Rennstrecke bei der Europameisterschaft in Singen. Trotz der Beeinträchtigung durch seinen Trainingsausfall stand er zuversichtlich am Start: „Die Beine fühlten sich im Training in den letzten Tagen gut an, auch wenn die Startaufstellung nicht meinen Vorstellungen entspricht“. So musste er mit Startplatz 70 vorlieb nehmen, obwohl er bei der letzten EM ganz vorne dabei war. Die erste Runde über 47 km war er mit einem anderen Fahrer seiner Altersklasse auf dem  zweiten und dritten Platz unterwegs, und war zuversichtlich, einen Podestplatz zu erreichen. Zu Beginn der zweiten Runde ereilte ihn  wieder einmal das Pannenpech. „Ich hörte auf ein Mal ein pffft- Geräusch“, schilderte er die entscheidenden Minuten. „Ich schaute auf meinen Hinterreifen und entdeckte einen großen weißen Fleck mitten auf der Lauffläche.“ Zunächst hoffte er noch, dass die Dichtmilch das Loch abdecken würde, aber er musste einige Kilometer auf der Felge mit plattem Reifen fahren, und wurde dabei von einigen Konkurrenten überholt. Nach dem Tausch des Laufrades fand er nicht mehr seinen Rhythmus und beendete mit Tränen in den Augen das Rennen vorzeitig.

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