Heißes Wochenende in Gomaringen

Heißes Wetter und heiße Rennen- Gomaringen hatte am vergangenen Wochenende diese Mischung. Am Samstag fand ein Sprint- Wettbewerb im strahlenden Sonnenschein statt, am Sonntag folgte bei noch höheren Temperaturen ein Cross-Country Rennen. Anna- Lena  Nicolai siegte zweimal, Sarah Bauer stand am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen.

Am Samstag beim Sprint- Wettbewerb galt es zunächst, einzeln  in einer Runde sich mit einer guten Zeit für die Finalläufe zu qualifizieren. In den Endläufen kamen dann immer die schnellsten Fahrer eine Runde weiter.

In der Klasse U11 startete Jakob Stanger mit der drittschnellsten Zeit. Die folgenden Finalläufe gewann er sicher. Er scheiterte erst knapp im Halbfinale, das kleine Finale gewann er souverän und wurde damit als Fünfter gewertet. Kevin Leibfarth erreichte mit der zwölftbesten Zeit sicher die Finalläufe, dort fuhr ihm ein anderer Biker beim Start ans Hinterrad so dass er vom Pedal rutschte und als 13.ausschied.  Finn Geiger war mit dem Rennverlauf nicht zufrieden und wurde 36.

Anna-Lena erreichte in der Klasse U17 die zweitschnellste Zeit, und sicherte sich dann überlegen in den folgenden Finalläufen den ersten Platz. In der gleichen Altersklasse beendete Simon Tilgner mit der fünftbesten Zeit den Qualifikationslauf, Jan Sagasser beendete den ersten Lauf als Zehnter. Er hatte dann im Viertelfinale Pech, stürzte an einer Bodenwelle und brach sich das Schlüsselbein. Für Simon Tilgner war im Viertelfinale Endstation und wurde guter Neunter.

Am Sonntag wurde im Bikepark von Gomaringen dann ein Cross-Country Rennen durchgeführt.

In der Klasse U9 startete Raphael Stanger. Bei einem Überholvorgang stürzte Raphael und musste das Rennen mit starken Schmerzen in der linken Hand und einer Prellung am linken Oberschenkel in der dritten Rennrunde aufgeben.

Jakob_GomaringenSein Bruder Jakob Stanger startete in der Klasse U11. Nach einem sehr guten Start lag er auf Rang 2. In einer fulminanten Aufholjagd konnte er den Rückstand auf den Führenden von zwischenzeitlich 20 Sekunden so stark verkürzen, dass er kurz vor dem Ziel sogar fast noch die Möglichkeit hatte, das Rennen zu gewinnen. Mit sehr großem Abstand auf den Tagesdritten erreichte Jakob einen hervorragenden zweiten Platz und war mit der heute gezeigten Leistung sehr zufrieden. Kevin Leibfarth wurde bei seinem Lieblingsrennen von Startplatz 21 ins Rennen geschickt. Er kämpfte sich mit einem guten Start und einem starken Rennen bis auf Platz 13 vor. Finn Geiger erreichte den Patrick_Gomaringenstarken 18. Platz von insgesamt 52 Startern. Lars Schäffler wurde als 50. mit einer Runde Rückstande gewertet. Ann- Sophie Ban erreichte in der gleichen Altersklasse den 13. Platz.

In der Klasse U13 war Patrick Lieb am Start und überquerte als 35. nach einem starkem Rennen  die Ziellinie.

In der Klasse U15 erreichte Luca Girke einen sehr guten 11. Platz, Tobias Heinrich überquerte kurz danach als 17. die Ziellinie.

 

Anna-Lena_GomaringenAnna-Lena Nicolai (U17w) war vom Start weg vorne, baute ihren Vorsprung weiter aus und sicherte sich souverän den ersten Platz und damit hat sie auch den ersten Platz der Gesamtwertung schon vorab gesichert. Simon Tilgner (U17m) konnte seine gute Plazierung vom Vortag sogar noch toppen. In einem harten Rennen erreichte er am Ende den 5. Platz und schrammte nur sehr knapp am „Stockerl“ vorbei.

Sarah Bauer (U19w) fuhr ihren Sieg gelassen und mit großem Vorsprung nach Hause. Johannes Frey(U19m) musste das Rennen nach Kreislaufproblemen vorzeitig beenden.

Für die Biker des TSV Dettingen endet damit die erste Hälfte der Saison. Für Sarah Bauer gilt es, sich auf die Weltmeisterschaft in Südafrika vorzubereiten, für die sie vom Bund Deutscher Radfahrer nominiert wurde. Die anderen Biker werden die Ferienzeit zur Erholung oder auch für weitere Rennen wie am kommenden Freitag den Sauheld-Cup in Mehrstetten nutzen. Das nächste Rennen des Alb-Gold Juniors- Cup findet am 14. und 15. September in Reudern statt. Dort wird dann gleichzeitig um die Baden- Württembergischen Meisterschaft gekämpft.

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Nicolai holt Podestplatz in Ecuador

Der Dettinger Mountainbiker Marcus Nicolai (Team Bulls) konnte am vergangenen Sonntag bei einem Rennen in Ibarra/ Ecuador den dritten Platz erkämpfen!

ZMarcus_Ecuadorusammen mit seinem Teamkollegen Stefan Sahm wurde Marcus Nicolai von seinem Team nach Ecuador geschickt. Das Team Bulls hatte eine Einladung von der Vertriebsgesellschaft von Bulls Ecuador bekommen, um einige Tage im Land zu verweilen und das Rennen zu fahren.
Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass sich die Ecuadorianer sehr viel Mühe geben und ein tolles Programm auf die Beine stellen. Für sie war der Besuch europäischer Spitzen Mountainbiker ein absolutes Highlight.
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Deutscher Vizemeister für Bauer

Sarah Bauer vom TSV Dettingen schaffte es auf den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Mountainbiker in Bad Salzdetfurth. Aber auch die anderen Starter des TSV Dettingen zeigten eine starke Leistung.
Anna-Lena Nicolai_DM13Von Freitag bis Sonntag versammelte sich die deutsche Spitze in Bad Salzdetfurth südlich von Hildesheim. Für die U17 Fahrer Anna-Lena Nicolai, Simon Tilgner und Jan Sagasser begann der Kampf um Meisterehren mit einem Slalom, der die Startreihenfolge beim Rennen bestimmte. Anna-Lena Nicolai (Team Wheeler iXS) hatte im ersten Lauf Pech und musste mit einem Plattfuß die letzten Meter bewältigen. Trotzdem erreichte sie in diesem Lauf die fünftbeste Zeit. Im zweiten Lauf fuhr sie zu sehr auf Sicherheit und belegte am Ende den sechsten Platz mit nur 15/100 Sekunden Rückstand, was fünf Sekunden Rückstand beim Start bedeutete. Jan Sagasser (Ghost-Racing-Team) erreichte in den beiden Slalomläufen den 53. Platz, Simon Tilgener (Siggi´s Radlager) den 55. Platz unter insgesamt 73 Startern. Beim Rennen zeigte Anna-Lena Nicolai dann ihre zur Zeit sehr gute Form. In der letzten Runde fuhr sie die fünfbeste Zeit und sicherte sich nach 1:02.08,5 Stunden den achten Platz und war drittschnellste Fahrerin ihres Jahrgangs. Der Rückstand auf Platz fünf betrug lediglich 1.24 Minuten. „Hätte ich etwas früher Gas gegeben, wären noch ein oder zwei Plätze drin gewesen“, meinte sie aber trotzdem zufrieden im Ziel.

Jan Sagasser hatte in seinem RennJan Sagasser_DM13en Pech. Er kämpfte sich bis auf Platz 34 vor, bevor sein Pedal defekt wurde und er noch von einigen Fahrern überholt wurde und auf Platz 38 finishte. Simon Tilgner kämpfte sich Runde für Runde nach vorne, steigerte sich gegen Ende immer mehr und beendete das Rennen nicht ganz zufrieden auf Platz 36.
Das beste Ergebnis aus Dettinger Sicht erreichte Sarah Bauer (Team Merida-Schulte) in der Klasse U19. Mit dem zweiten Platz nach 1:11,00,5 Stunden bestätigte sie die guten Ergebnisse der letzten Rennen. Tim Streckenbach (Radwerk-Racing Team) kämpfte sich im Verlauf des Rennens langsam nach vorne und beendete das Rennen auf einem sehr guten neunten Platz von 62 Startern. Johannes Frey (Wheeler iXS) überquerte  auf Rang 31 die Ziellinie.
Simon Tilgner_DM13Unzufrieden mit dem Rennverlauf war Martin Frey (Team Bulls). „Ich habe mich von Anfang an müde gefühlt und erst in den letzten Runden ins Rennen gefunden“, meinte Frey, der seine Klasse in der letzten Runde mit der zweitschnellsten Zeit zeigte. Mit Platz 8 in der Klasse U23 war der Uracher dann nicht zufrieden.
In der Klasse U23w starteten Vanessa Kleih (Merida Schulte) und Chiara Eberle (MHW-Cube-Racing-Team). Nach 1:30.30 Stunden beendete Vanessa Kleih als Fünfte das Rennen, direkt dahinter wurde Chiara Eberle als  Sechste gewertet.
Für die jüngeren Starter geht es am Wochenende zum Alb-Gold Juniors- Cup nach Gomaringen. Am Samstag wird ein Sprintwettbewerb durchgeführt und am Sonntag die Cross-Country Rennen. Nähere Informationen dazu  im Internet unter „www.team-steinlach-wiesaz.de“.

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Gabi Stanger gewinnt auch in Albstadt

Bikerin des Centurion Vaude Teams bleibt auf der Siegerstraße und steht bei 13 Teilnahmen immer auf dem Podest

Albstadt GabiNach ihrem Sieg bei der Zillertal Bike Challenge fünf Tage zuvor, blieb der Bikerin des TSV Dettingen nur wenig Zeit zur Regeneration. Anders als eine Woche zuvor profitierte sie bei ihrer 13. Teilnahme von ihrer Streckenkenntnis und konnte  sich ihre Renntaktik gut zurechtlegen. „ Ich wollte am ersten Anstieg den Anschluss zur Spitze halten um dann auf den folgenden 15 eher flachen Kilometern  eine gute Gruppe zu erwischen“, sagt Gabi Stanger. Zusammen mit über 2.700 anderen Bikerinnen und Bikern machte sie sich am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf die 83 Kilometer lange und mit 2.000Höhenmetern gespickte Strecke. Von Beginn an, musste sie alles geben um am Hinterrad ihrer härtesten Konkurrentin, der ehemaligen deutschen Meisterin und Zeitfahr-Weltmeisterin Bianca Purath zu bleiben. „Ich wusste nicht  wie ich dies verkraften würde, bin das Risiko aber bewusst eingegangen und habe auf einen positiven Rennverlauf gehofft.“ Auf den folgenden Kilometern kam ihr die Streckenkenntnis besonders zugute, da sie sich vor einer gefährlichen Stelle an die Spitze ihrer Gruppe setzte, um der Gefahr zu entgehen in einen Sturz verwickelt zu werden. Tatsächlich musste Purath einem gestürzten Fahrer ausweichen und dies genügte Stanger um einige Meter Abstand zu gewinnen. Diesen Abstand konnte sie im Verlauf des Rennens kontinuierlich ausbauen. „Die  vielen Rhythmuswechsel des Streckenprofils rund um Albstadt  gehen mächtig an die Substanz der Fahrerinnen und Fahrer. „Das ist ganz anders als im Zillertal, wo es lang und steil bergauf geht“, blickt Gabi Stanger zurück.  Viele Tausend Zuschauer entlang der Strecke feuerten die Fahrerinnen und Fahrerinnen an und motivierten sie auch das Letzte aus sich rauszuholen. „Ich hatte keine Information über die Abstände zu meinen Verfolgerinnen und man ist auch nie vor einem Defekt gefeit. So habe ich im letzten Drittel der Strecke meine vorhandenen Reserven noch voll eingesetzt.“  Beflügelt von der Aussicht, nach 2007 wieder einen Sieg bei ihrem Lieblingsrennen feiern zu können, kämpfte sie um jede Sekunde. Erst bei der finalen Abfahrt nach Ebingen glaubte sie an einen möglichen Erfolg und konnte die letzten Meter genießen. Nach einer Rennzeit von 3:17:28h rollte sie völlig erschöpft und von den Strapazen gezeichnet, aber überglücklich über die Ziellinie. Dort musste sie dann fast 6 Minuten auf die Zweitplatzierte Bianca Purath warten.

Ihre Vereinskameradin Anja Köhnlein-Spindler war mit ihrem Rennen dagegen nicht zufrieden. Mehrere technische Defekte und ein Sturz verhinderten eine bessere Platzierung als Rang 4 und Platz 2 in der Altersklasse. „Ich war bei Kilometer 50 an der Drittplatzierten dran und optimistisch mich noch verbessern zu können“, hadert die Fahrerin des AXA Team Stuttgart mit ihrem Schicksal.  Am Abend wurde trotzdem auf dem völlig überfüllten Ebinger Marktplatz gefeiert und die müden Beine waren fast vergessen.