Heißes Rennwochenende in Gomaringen

Nicht nur die Temperaturen waren heiß am vergangenen Wochenende, es gab auch heiße Wettkämpfe zu sehen. Über 200 Sportlerinnen und Sportler bevölkerten am ganzen Wochenende den Bikepark am Ortsrand von Gomaringen und lieferten sich spannende Kämpfe um die besten Plätze.

Marvin Sonntag hochkonzentriert

Die Organisatoren in Gomaringen hatten ganze Arbeit geleistet und eine gute Strecke im Bikepark vorbereitet, auch wenn es einige Diskussionen gab. Immer wieder beschweren sich Anlieger und Anwohner beim Veranstalter, und manche Maßnahme, die der Veranstalter aufgrund dieser Beschwerden traf, fand bei den Sportlern und Betreuern nur wenig Verständnis. Auch war es für viele nicht nachvollziehbar, warum der südliche Teil der Strecke am Samstag nach dem Sprint- Wettbewerb nicht befahren werden durfte, obwohl dieser Teil nicht von den Umbaumaßnahmen für das Cross- Country Rennen betroffen war. Trotzdem sind viele Sportler von der anspruchsvollen Strecke im Bikepark begeistert. „Es macht einfach riesigen Spaß, hier zu fahren“ konnte mehrfach gehört werden. Diese Begeisterung wurde auch durch eine Verzögerung bei der Siegerehrung, verursacht durch einige Fehler in der Zeitmessung, nicht wesentlich getrübt. Das Starterfeld mit über 200 Startern am Samstag beim Sprint und 230 Startern beim Cross-Country Rennen am Sonntag spiegelt eine Tendenz wieder, die sich bereits nach den Rennen in Dettingen und Böhringen abzeichnete: Nachdem im den Vorjahren noch 300 Teilnehmer dabei waren, ist dieses Jahr das Starterfeld insgesamt etwas kleiner geworden. Trotzdem boten die anwesenden Sportler spannende Rennen und kämpften um jeden Meter auf dem sandigen Boden des Bikeparks, der auch für manchen Ausrutscher bei den Rennen verantwortlich war. Wie man am besten mit diesem Terrain umgeht, zeigte eindrücklich David Horwath (Elite) bei seinem Heimrennen. Der deutsche Vize- Meister im Eliminator- Sprint gewann souverän den Sprint, es war eine Augenweide, wie er über die Wellen des Waschbretts surfte und mit dem Gelände spielte. Zusätzlich motiviert wurde er, wie auch alle anderen Starter, durch die ausgelobte Sonderprämie von Kuttler Immobilien Gomaringen für den schnellsten Qualifikations- Lauf jeder Klasse.

Luca Girke im Spaßmodus

Auch am Sonntag führte keine Weg an Horwath vorbei, der das gemeinsame Rennen von U17, U19 und Elite für sich entscheiden konnte. An seinem Hinterrad sicherte sich Raphael Lange (WSV Mehrstetten) den ersten Platz der Klasse U19. Luca Girke (TSV Dettingen) fuhr lange Zeit auf Platz zwei. „In der siebten Runde ging mir in der Hitze die Kraft aus“ beschrieb er die entscheidende Szene des Rennens. Dies konnte Pirmin Sigel (TSV Dettingen) für sich nutzen. „Vom letzten Startplatz aus musste ich ins Rennen starten und verlor direkt den Anschluss an die Spitzengruppe“, er konnte aber in der zweiten Runde schon auf Platz drei vorfahren.  In der vorletzten Runde konnte Sigel seinen Rückstand komplett aufholen und sich auch gleich etwas absetzen, so dass er ungefährdet als Zweiter ins Ziel kam vor Girke, der trotzdem feststellte: „Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden“, nachdem er am Samstag beim Sprint schon Zweiter hinter Adrian Hummel (TSV Böhringen) geworden war. Beide hatten ihre Heats im Halbfinale souverän gewonnen. Im Finale rutschte Girke kurz vor Ende der ersten Runde weg, diesen Rückstand konnte er nicht mehr aufholen. Auch Tom Eberle (U15) fehlte das nötige Quäntchen Glück beim Sprint. Im Viertelfinale führte er seinen Heat an, rutschte in der letzten Kurve vor dem Ziel weg, überquerte als Letzter die Ziellinie und war ausgeschieden. Jakob Stanger, der in der Woche vor dem Rennen krank war, hatte sich erst am Freitag für einen Start beim Sprint entschieden. Mit der siebtbesten Qualifikationszeit erreichte er sicher die Finalläufe. Im Achtelfinale Schnellster seines Heats, schaffte er es locker bis ins Halbfinale, dort schied er dann aus, was den siebten Platz bedeutete. Tom Eberle wurde als Neunter gewertet. Jakob Kuder wurde aus Platz 16 gewertet, Luca Ziegler wurde 28. Das spannendste Finale beim Sprint bot die Klasse U17m. Paul Latus (RV Gomaringen) konnte seinen Heimvorteil in den technisch anspruchsvollen Passagen nutzen und den Abstand nach vorne immer wieder verringern. Trotzdem setzte sich Dennis Wahl (SV Reudern)  erfolgreich zur Wehr und gewann knapp, dritter wurde Ben Grupp (SC Unterensingen) vor Tim Hufnagel (TSV Dettingen), der beim Start nicht sofort in die Klick- Pedale kam und dadurch keine Chance mehr hatte, in den Kampf um die vordersten Plätze einzugreifen. Auch am Sonntag bei CC- Rennen erreichte Tim Hufnagel den vierten Platz, das Rennen gewann Paul Latus vor Dennis Wahl. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennwochenende“ meinte Hufnagel im Ziel, der sich mit der gezeigten starken Leistung den zweiten Platz der Gesamtwertung eroberte. David Tristan wurde auf Platz zehn gewertet, nur wenig später überquerte Lukas Zahner als Zwölfter die Ziellinie.

In den Klasse U9 und U11 wurde am Sonntag mit einem Technikwettbewerb die Startaufstellung für das Rennen ermittelt. Mati Spindler zeigte dabei eine gute Leistung und startete im großen Starterfeld von Platz 30 ins Rennen. Dort kämpfte er sich bis auf Platz 24 vor. Lili Fromm fuhr als Achte durchs Ziel, Maximilian Hammer (U9) kam ebenfalls auf Platz acht ins Ziel. Alle drei zeigten einen großartigen Kampfgeist und konnten sich im Verlauf des Rennens von ihrem Startplatz verbessern.

Bester Dettinger in der Klasse U13 war Marvin Sonntag. Im Verlauf des Rennens lag er eine Zeit lang auf Platz zwei, bevor er dem Sprint Tribut zollen musste. Trotzdem beendete er das Rennen auf einem sehr starken fünften Platz und wiederholte damit sein Ergebnis vom Sprint. Damit konnte er sich bis auf Platz die in der Gesamtwertung vorkämpfen. Joris Hölger hatte einen schlechten Start, war kurze Zeit sogar Letzter, hatte aber genug Biss um noch drei Fahrer zu überholen und beendete das Rennen auf Platz 35.

Am Sonntag starteten die Jungs der U15 um 15.00 Uhr in der größten Hitze. Jakob Stanger konnte sich in der ersten Runde in einer Dreiergruppe einreihen und bis zur letzten Runde seine Position halten. Dann musste er abreißen lassen und verlor noch einen Platz an seinen Vereinskameraden Tom Eberle, konnte jedoch mit dem zehnten Platz eine weitere Top-10-Platzierung erreichen. Jakob Kuder finishte auf 23, Luca Ziegler beendete das Rennen auf Platz 29.

Tim Hufnagel im „Felsgarten“

Freuen darf sich schon mal Simone Roßberg (TSV Dettingen) in der Klasse U17. Nachdem an beiden Tagen nur drei Fahrerinnen am Start waren, sie sowohl Sprint als auch das Rennen am Samstag souverän gewann, ist ihr der erste Platz in der Gesamtwertung mit bisher vier Siegen nicht mehr zu nehmen. In der Klasse U19w waren nur vier Fahrerinnen am Start. Nach dem Einzelzeitfahren starteten alle Fahrerinnen im Finale und wurden entsprechend der erzielten Zeiten aufgestellt. Ronja Eibl (Gonso Simplon Racing-Team) konnte den kleinen Vorteil am Start (nur eine Fahrerin startete auf Teer, die anderen standen im Schotter) nutzen und gewann verdient den Finallauf vor Anna- Lena Nicolai (TSV Dettingen), Katleen Bock (TSV Dettingen)  und Nina Küderle (TSV Böhringen), was auch exakt den Ergebnissen im Zeitfahren entsprach. Beim Rennen zeigte Eibl erneut ihre Klasse und gewann mit großem Vorsprung vor Küderle, Bock und Nicolai. Noch steht Anna-Lena Nicolai an der Spitze der Gesamtwertung, aber es wird sehr schwer, diesen Platz bis zum Saisonfinale in Neuffen zu verteidigen.

Schon am Wochenende sind die Dettinger Biker wieder deutschlandweit unterwegs. Einige ältere Sportler werden beim Bundesligarennen am Nürburgring am Start stehen, andere nutzen den Sauheld-Cup in Mehrstetten am Freitag zu einem letzten Kräftemessen vor den Sommerferien.

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Deutsche Meister Mountainbike gekürt

In Wombach (Lohr) fanden am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im olympischen Cross-Country der Mountainbiker statt. Für die Dettinger Biker gab es keine Medaille, trotzdem  kehrten die Biker zufrieden nach Hause zurück.

Luca Girke

Eine den deutschen Meisterschaften würdige Strecke hatten die Verantwortlichen des RV Victoria Wombach in den Sand des Spessarts gezaubert. Anspruchsvolle Steigungen, natürliche fels- und steinübersäte Passagen, Absätze und Sprünge prägten die Strecke, dazu Wurzeln und Stämme, die volle Konzentration der Biker verlangten. Mit ihren Profilreifen zogen sie tiefe Spuren in die vier Kilometer lange und mit bis zu 200 Höhenmetern fordernde Runde und wirbelten viel Staub auf, bis sie nach harten und spannenden Wettkämpfen um jede Platzierung den Zielbogen durchquerten.

Katleen Bock

Bereits am Samstag fanden die Titelkämpfe der jüngeren Sportler ab U15 statt. Nach dem Startloop hatte die Klasse U17 noch drei große Runden zu bewältigen. Simone Roßberg vom TSV Dettingen startete beim Jagdstart aus der ersten Reihe, konnte aber wie die anderen Mädels dem Antritt der späteren Siegerin, Franziska Koch aus Unna, nicht folgen. Später konnten sich zwei weitere Starterinnen der Verfolgergruppe absetzen. Bergauf gelang es Roßberg immer wieder, den Abstand nach vorne zu verringern, sie konnte jedoch in den Abfahrten nicht folgen. Nach einer Rennzeit von 53:22 Minuten überquerte sie auf einem sehr starken vierten Platz die Ziellinie. Ihre männlichen Alterskameraden mussten sich in einem sehr großen Starterfeld mit über 50 Startern durchsetzen, das Rennen ging nach dem Startloop noch über vier Runden. Tim Hufnagel (TSV Dettingen) musste beim Jagdstart mit 50 Sekunden Rückstand ins Rennen gehen. Nach 1:02:46 Stunden wurde er als 31. gewertet.

Anna-Lena Nicolai

In der Klasse U19 standen beim ungefährdeten Sieg von Leonie Daubermann vom TGV Schotten gleich zwei Fahrerinnen des TSV Dettingen am Start. Knapp acht Minuten nach der Siegerin wurde Katleen Bock in 1:10:59 Stunden sechste, gefolgt von einer äußerst zufriedenen Anna-Lena Nicolai  auf Platz sieben. „Ich hätte nicht gedacht, dass es mit der schlechten Vorbereitung und den Abitursprüfungen so gut läuft. Ich hatte keine Atemprobleme und es hat einfach sehr viel Spaß gemacht“ freute sie sich im Ziel, um dann Leonie Daubermann um den Hals zu fallen und ihr zum Gewinn der deutschen Meisterschaft zu gratulieren. Die männlichen Fahrer der Klasse U19 mussten nach dem Startloop fünf harte Runden überstehen. Pirmin Sigel fand sich nach dem Startloop auf Platz 12 wieder. Im Verlauf des Rennens konnte er sich verbessern und kämpfte sich bis auf Platz neun vor. Dann musste er jedoch etwas Tempo rausnehmen, und verlor diese Plätze wieder. So überquerte er als Zwölfter nach 1:10:34 Stunden die Ziellinie.  Vom 26. Startplatz aus ging Luca Girke ins Rennen. Die ersten drei Runden liefen recht gut, und er konnte sich bis auf Platz 16 vorkämpfen. „Ab der vierten Runde lief plötzlich nichts mehr“ meinte er, und fiel noch bis auf Platz 24 zurück.  „Nach der langen und guten Vorbereitung ist mein Ergebnis enttäuschend“ haderte er im Ziel.

Martin Frey wollte eigentlich in seinem letzten U23- Jahr mindestens seinen Vize- Meister vom vergangenen Jahr wiederholen, aufgrund der Erkrankung eines Team- Kollegen im Team Bulls startete er kurzfristig anstatt bei den deutschen Meisterschaften bei der Bike- Transalp, einem der härtesten Rennen in Europa, bei der es in Zweierteam insgesamt 519 Kilometern und fast 18000 Höhenmetern in sieben Etappen zu bewältigen gilt.

 

Ergebnisse:

U17w: 1. Koch, Franziska, 50:29 Minuten; 4. Roßberg, Simone, 53:22;

U17m: Kaiser, Leon Reinhard, 55:38 Minuten; 31. Hufnagel, Tim, 1:02:46

U19w: 1. Daubermann, Leonie; 1:03:14 Stunden; 6. Bock, Katleen, 1:10:59; 7. Nicolai, Anna-Lena, 1:11:28

U19m: 1. List, David, 1:06:45; 12. Sigel, Pirmin, 1:10:34; 24. Girke, Luca, 1:14:39

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Albstadt Marathon: Stanger ganz oben

Ihren 17. Start beim Albstadt- Marathon nutzte Gabi Stanger zum sechsten  Sieg. „Es ist mein Rennen“ stellte sie zufrieden fest.

Quelle: Sportograf

16 Starts, 15 Mal auf dem Podium, dabei fünf Mal ganz oben, so war die Bilanz von Gabi Stanger (Team Centurion Vaude, TSV Dettingen) vor dem Start in Albstadt – Ebingen. Beim beliebten Marathon über 83 km und 2000 Höhenmetern stand die Dettinger Ausnahmeathletin mit 2500 Bikerinnen und Biker am Start. Bedingt durch die Abwesenheit einiger starker Fahrerinnen war von der Papierform her klar, dass sie um den Sieg fahren könnte. So wollte sie von Anfang an auch eine „Duftmarke“ setzen und sich möglichst in einer starken Männergruppe positionieren. Doch schon nach 300m gab es direkt vor ihr einen Massensturz, an dem sie zum Glück ganz knapp vorbeikam. Davon gewarnt, wollte sie gerade die ersten Kilometer schnell hinter mich bringen, um nicht noch weitere Engstellen im Pulk absolvieren zu müssen. Die erste Rennstunde war dann tendenziell zu schnell für Stanger und erst nach der berühmten „Onstmettinger Schanze“ fühlten sich ihre Beine besser an. Nach knapp 25 Kilometern hatte sie bereits drei Minuten Vorsprung rausgefahren und konnte diesen auch sukzessive ausbauen. „Zu keinem Zeitpunkt allerdings konnte ich mich wirklich sicher fühlen, da die Strecke extrem defektanfällig war und auch ich mir einen kleinen Cut im Hinterrad einholte, der allerdings dank Dichtmilch kein Problem darstellte. Bestes Bikewetter, Tausende von Zuschauern am Streckenrand und einen ordentliche Form machten aber wieder einmal diesen Marathon zu einem tollen Erlebnis.“ Nach 3:25 Stunden konnte sie letztlich mit mehr als dreizehn Minuten Vorsprung den ersehnten Sieg genießen, der dann nach einer Dopingkontrolle mit der abendlichen Après-Party inklusive Open-Air Konzert gebührend gefeiert wurde.

Völlig anders erlebte Marcus Nicolai den Marathon. „Es war eines der schlechtesten Rennen meines Lebens“ meinte er frustriert im Ziel. Den Sturz beim Start konnte er noch hinter sich lassen, aber dann verlor er in der Spitzengruppe fahrend zuerst seine Kontaktlinsen, dann klappte in der ersten Feedzone die Flaschenübergabe nicht, er musste stoppen und die Flasche aufnehmen. Da war natürlich der Anschluss zur Spitzengruppe verloren. Wenige Kilometer später ereilte ihn das Pannenpech, er musste stoppen und seinen Reifen füllen, der trotz Dichtmilch nicht dicht hielt. Nach 40 Kilometern musste er erneut stoppen, dieses Mal meldeten sich seine Beine mit starken Krämpfen, und er musste mehrere Minuten am Streckenrand stehen, seine Beine dehnen und dabei zusehen, wie er von vielen Fahrern überholt wurde. Nur kurz dachte er ans Aufgeben, aber er hielt trotz Schmerzen durch. „Ich konnte nur noch mit Standgas an der Grenze zum Krampf fahren“ meinte er enttäuscht. Noch mehrmals musste er stoppen und seinen Reifen wieder aufpumpen, so dass er bis ins Ziel bis auf Platz 95 nach 3:28 Stunden zurück fiel. Einzig positiver Lichtblick aus seiner Sicht war, dass er während des Rennens einige Zeit mit Pierre Bischoff gefahren war und sich mit ihm unterhalten konnte. Pierre Bischoff konnte kurz vor dem Marathon in Albstadt das RAAM gewinnen, das Race Across America, das über fast 5000 Kilometer quer durch Amerika führt und das Pierre Bischoff als erster Deutscher nach neun Tagen als Sieger beenden konnte.

 

Ergebnisse:

1. Stanger Gabi                   1968 Dettingen                 Team Centurion Vaude             3:25.08,3          2. Stampf Sabine                  1980 Freiburg                  tomotion racing by black tusk    3:38.48,0         3. Huber Verena                   1994 Bad Peterstal-Griesbach                                    3:38.54,2         4. Spröder Kathrin                1988 Winterlingen              EXPOLINE – radhaus winterlinge   3:40.45,5

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Jakob Stanger auf Platz vier

Zum dritten Mal veranstaltete der Leonberger Ortsteil Warmbronn ein Monuntainbike- Rennen. Mit dabei auch einige Starter der Region. Da das Rennen zu keiner Serienwertung gehört, waren die Starterfelder kleiner als bei den Rennen des Alb-Gold Juniors-Cup, zudem fand zeitgleich ein Rennen des LBS-Juniors-Cup in Mosbach statt.

Jakob Stanger mit Blick nach vorn

Jakob Stanger vom TSV Dettingen startete in der Klasse U15 auf der technisch anspruchsvollen Strecke. Schon kurz nach halb zehn am Start stehend verlief das Rennen bei noch erträglichen Temperaturen, aber trotzdem heiß. Bereits in der ersten Runde konnten sich zwei Fahrer entscheidend vom Feld absetzen, Stanger war zunächst auf Platz drei unterwegs. In der dritten von vier Runden zog Florian Seybold vom SV Reudern an Stanger vorbei, und sicherte sich den dritten Platz. Beim Sieg von Luis Krauss vom SV Reudern überquerte Jakob Stanger nach 32:01 Minuten zufrieden als Schnellster des jüngeren Jahrgangs auf Platz vier die Ziellinie. Die Sportler der Klassen U17 und U19 bereiteten sich mit einem Trainingsrennen in Dettingen auf die Herausforderung des kommenden Wochenende vor. Für die Sportler gilt es nun, sich möglichst schnell zu regenerieren und fit zu den Deutschen Meisterschaften nach Wombach (Lohr) am Main am Wochenende vom 16. auf den 17. Juli anzureisen.

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