Endlich Sommerferien!! :-)

Hervorgehoben

Die Gruppen 1 + 2 machen ab dem 06. August Sommerpause. Das heißt der letzte Trainingstermin ist am Mittwoch, den 03. August! Da an diesem Termin gleichzeitig unser Ferienprogramm stattfindet, ist der Treffpunkt diesmal bereits um 17:00 Uhr!!

Zum Abschluss des Ferienprogramms sind alle Vereinskids und Ferienprogrammkids auf der Rennwiese zum grillen eingeladen und können dort abgeholt werden.

Trainingsbeginn nach den Ferien ist am Mittwoch, den 14. September wie gehabt um 17:30 Uhr.

Für die älteren Gruppen findet das Training (so regelmäßig wie möglich) auch in den Sommerferien statt!

Schönen Urlaub euch allen!

Roßberg und Hufnagel bei Jugend-EM in Graz

Parallel zur letzten Woche der olympischen Spiele in Rio nutzten Nachwuchsbiker aus ganz Europa die Jugend- Europameisterschaft in Graz/Stattegg zu einem Kräftevergleich. Mit dabei vom TSV Dettingen waren Simone Roßberg aus Großbettlingen und Tim Hufnagel, beide vom Bike- Junior Team powered by Bulls.

Simone Roßberg im Technikparcours

Simone Roßberg im Technikparcours

Die Rennwoche begann am Montag mit dem Teamsprint. In der Klasse U17 war die Rekordzahl von 75 Teams am Start, 147 Jungs und 78 Mädchen kämpften um die Meisterschaft. Kurz vor Beginn des Sprints gewitterte es und die Strecke war nass und rutschig. Trotzdem erwischte das Team einen guten Start, kam ohne Sturz ins Ziel und landete auf Platz 21.

 

Am Dienstag war das Staffelrennen. Simone Roßerg fuhr die zweite Runde, verlor ein paar Plätze, aber Tim Hufnagel hat als letzter Fahrer wieder Plätze gut gemacht. So kam das Team am Ende auf Platz 19 ins Ziel. Die ersten beiden Tage wurde nur im Team gefahren, ab Mittwoch wurden dann die Rennen einzeln gefahren und gewertet und die Einzelergebnisse zusätzlich für die Teamwertung berücksichtigt. Morgens fand der Technikteil mit acht mal drei Sektionen statt. Für Roßberg standen sechs Fehlpunkte zu Buche, damit war sie zusammen mit Leonie Fend beste Deutsche. Nachmittags beim Shortrace startete sie aufgrund ihrer Fehlerpunkte mit zwei Minuten Rückstand. Auf der vom Regen aufgeweichten und extrem rutschigen Strecke lief es bei ihr nicht rund, sie stürzte drei Mal und verlor dadurch einige Plätze. Am Ende kam sie auf Platz 27 ins Ziel, was nach drei Tagen Platz 17 in der Gesamtwertung bedeutete. Donnerstags stand der Marathon auf dem Rennkalender. Die Strecke führte über dreizehn Kilometer und 450 Höhenmetern über einen langen Anstieg und eine rasante, aber durch den Regen auch sehr rutschige Abfahrt wieder zurück ins Ziel. Roßberg kam als 30. ins Ziel und lag damit auf Rang 20 der Gesamtwertung.

Zum Abschluss fand freitags das olympische Cross-Country Rennen statt. Im Rennen fand Roßberg einen sehr guten Rhythmus. Sie konnte sich Runde für Runde vorarbeiten und hatte jede Menge Spaß dabei. In der letzten Runde konnte sie dann noch einmal richtig aufdrehen und sich um fast zehn Plätze verbessern. Am Ende kam sie als 24. ins Ziel und war sehr zufrieden mit ihrem Rennen. In der Gesamtwertung wurde sie am Ende 19. „Ich habe mein Ziel mit einer Top 20 Platzierung erreicht“ meinte sie zufrieden. Damit war sie zweitbeste Deutsche nach Leoni Fend auf Platz 13. Europameisterin wurde Laura Stigger aus Österreich. In der Teamwertung landete das Bike Junior Team powered by Bulls auf Platz 60, da Tim Hufnagel in der zweiten Runde schwer stürzte und deshalb das Rennen nicht beenden konnte. Damit blieb für ihn nach einer harten Rennwoche beim Sieg des neuen Europameisters Alexander Young Andersen aus Dänemark nur Platz 135 in der Gesamtwertung.

Veröffentlicht unter Rennen

Sigel und Bock in den Alpen unterwegs

Meribel im Herzen des Skigebiets „Trois Vallées“ in den französischen Alpen war Gastgeber eines UCI-Mountainbikerennens. Mit dabei waren Pirmin Sigel und Katleen Bock vom TSV Dettingen.

Bundestrainer Marc Schäfer war zufrieden mit dem Abschneiden seiner Juniorinnen und Junioren, die in den französischen Alpen eine starke Leistung zeigten. Bester Deutscher bei den Jungs mit 140 Startern war der Friedrichshafener David List, der das Rennen beim Sieg des Schweizer Vital Albin auf Platz acht beendete. Aber auch für den Weilheimer Pirmin Sigel (Bike Juniors Team powered bei Bulls) gab das Rennen Grund zur Zufriedenheit. Am Start hatte ein Fahrer direkt vor Sigel einen Defekt, so dass er nur auf Rang 40 aus der Startrunde kam. Sigel startete zusammen mit Jannik Zurnieden (Lexware Mountainbike Team) eine spannende Aufholjad und konnte Runde für Runde nach vorne fahren. „In der letzten Runde habe ich dann versucht, Jannik  zu knacken, aber das war wohl zu hart. Kurz dachte ich, ich muss im Wald sitzen bleiben“ schilderte Sigel die letzte Runde, in der er mit der zwölftschnellsten Zeit unterwegs war. Auf den letzten Metern konnte er noch einen Schweizer im Zielsprint überholen und überquerte nur eine Sekunde hinter Zurnieden mit einer Renndauer von 1:09:30 Stunden auf Platz 20 die Ziellinie. Diese Platzierung sicherte sich auch die Hülbenerin Katleen Bock (MHW Cube Racing Team). Beim Sieg der italienischen Weltmeisterin Martina Beta war aus deutscher Sicht nur Leonie Daubermann schneller, die sich den siebten Platz sichern konnte. Katleen Bock wurde nach 1:26:50 Stunden als zweitschnellste deutsche Starterin auf Platz 20 gewertet.

Veröffentlicht unter Rennen

Stanger erfolgreich in der Pfalz

Gabi Stanger (Team Centurion-Vaude) stand nach achtjähriger Abstinenz wieder einmal am Start des Sigma- Bike Marathon in Neustadt an der Weinstraße. Ein zweiter Platz in der Langdistanz war Lohn für die Mühen.

Eine große Herausforderung wartete auf die Biker, die in Neustadt bei der Langdistanz über 90 Kilometer und 2800 Höhenmetern starteten.  Auf eine der schönsten, aber auch technisch anspruchsvollsten Strecken in ganz Deutschland wagten sich dann auch nur 120 Sportlerinnen und Sportler. Bei bestem Bikewetter ging es schon kurz nach dem Start in das beliebte Bike- und Wanderrevier „Weinbiet“, welches sich durch zahllose schöne Pfade auszeichnet.

Die Vorjahressiegerin Katrin Schwing setzte sich direkt an die Spitze des kleinen, aber sehr gut besetzten Damenfeldes, Gabi Stanger vom TSV Dettingen reihte sich auf Platz vier ein. „Das Tempo war mir wie so oft in der Anfangsphase zu hoch“. Nach den ersten knackigen Höhenmetern konnte sie auf einem Flachstück an die deutsche Vizemeisterin Stefanie Dorn heranfahren und sie wenig später auch überholen. Kurz darauf gelang ihr das auch bei der bis dahin Zweitplatzierten Französin Danièle Troesch. Auf der ersten von zwei zu fahrenden Runden hatte sie  fortan beide Fahrerinnen immer in Sichtkontakt hinter sich. „Es galt, auf den kräftezehrenden Anstiegen nicht zu überpacen, um für die technisch schwierigen, teilweise spektakulären Abfahrten noch genügend Konzentration zu haben. Optimal für mich, dass ich das nächstjährige Race-Fully von Teamsponsor Centurion im Renneinsatz testen durfte und dieses Bike sich als großer Vorteil erwies“ schilderte sie die erste Hälfte des Rennens. Die zweite Rennrunde war sie dann komplett allein unterwegs, da doch einige Fahrer auf die Mitteldistanz verkürzten, technische Probleme hatten und Andere das Tempo nicht mitgehen konnten. „Leider hatte ich keinerlei  Informationen bezüglich den Abständen zu meinen Konkurrentinnen und so versuchte ich, stets am Limit zu fahren ohne das Risiko unnötig herauszufordern“ war ihr Ziel in der zweiten Rennhälfte. Nach 4:43:56 Stunden erreichte sie als zweite Fahrerin das Ziel in Neustadt, gute zweieinhalb Minuten nach Katrin Schwing aber auch mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Stefanie Dohrn.  Sieger bei den Männern wurde der Profi Karl Platt vom Team Bulls, der bei seinem Heimrennen schon nach 3:40 Stunden die Ziellinie überquerte.

Veröffentlicht unter Rennen

Dettinger Radsportler auf dem Nürburgring

Der Nürburgring in der Eifel, sonst Anziehungspunkt rennorientierter Kraftfahrzeuge, war am vergangenen Wochenende Ort des größten deutschen 24-Stunden-Radrennens. Sechs der über 5000 Teilnehmer kamen vom TSV Dettingen.

Silvia Nißle und Wolfgang Fehrle wagten den Einzelstart. Dabei musste die berühmte Nordschleife des Rings – auch „Grüne Hölle“ genannt – mit 26 Kilometern Länge und über 550 Höhenmetern so oft als möglich in 24 Stunden mit dem Rennrad umrundet werden. Wolfgang Fehrle schaffte dies 20 Mal, so dass am Ende 520 km mit 11.000 Höhenmetern auf dem Tacho standen. Dies bedeutete bei seinem ersten Start in dieser Ausdauerdisziplin Platz 34 bei 409 Teilnehmern. In der Altersklasse Masters 3 stand damit Position 11 zu Buche.

Silvia Nißle musste in der Frauenwertung bei über 50 Starterinnen lediglich drei wesentlich jüngeren Konkurrentinnen den Vortritt lassen. Die Altersklassenwertung konnte sie aber mit 17 gefahrenen Runden (440 km, 9.300 hm) souverän für sich entscheiden.

Im Viererteam traten Martin Beck, Markus Huber, Rüdiger Kohlmetz und Peter Nißle in die Pedale. Die Wechsel nach je einer Runde Vollgasfahrt funktionierten perfekt und die vier Masters 3-Fahrer lieferten nahezu gleichwertige Rundenzeiten. Nur eine gerissene Kette  kostete ca. 50 Minuten in der Ergebnisliste. Dort waren die Dettinger nach 25 Runden trotzdem im ersten Drittel der Gesamtwertung (Platz 164 bei 575 Teams) zu finden. In Anbetracht des Gesamtniveaus ein mehr als respektables Ergebnis, war u.a. beim Siegerteam mit Karl Platt sogar ein Mountainbikeprofi gelistet. In der Altersklasse bedeutete dies Position 16 im Feld der 64 Teams.

Nach der Siegerehrung wurden die „Zelte“ wieder abgebrochen und es ging zurück Richtung heimatliches Ermstal. Mit den schönen Gedanken an ein außergewöhnliches Wochenende keine schwierige Aufgabe – trotz Stau, schlafloser Nacht und müden Beinen.

13920210_721576964647146_6658124504720955599_o

Veröffentlicht unter Rennen